Pangea Preisverleihung 06.06.2013

Zahlenzauber, Knobelkoller und Geometriegewitter! Die regionale Preisverleihung des Pangea-Mathematikwettbewerb 2013!

180 Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrer fanden sich am 06. Juni im Hilde-Domin-Saal (Stadtbücherei Heidelberg) ein, um die 70 Besten des Pangea-Mathematikwettbewerbs 2013 zu feiern.

70 000 Kinder bundesweit und 850 Kinder und Jugendliche (aus den Klassen 3 – 10) nahmen am Wettbewerb teil, der von Pangea (Frankfurt) und der Heidelberger Schülerförderung (HDSF) zwischen Februar und Mai ausgerichtet wird.

Im Halbfinale (bzw. der Zwischenrunde) im März waren 300 Kinder aus Heidelberg und Umgebung dabei, um zum Finale in Berlin (12. – 16. Mai 2013) fuhren sechs Teilnehmer, die alle Medaillen gewannen.

Gold gab es für Theresa Häberle (10. Klasse, Sankt-Raphael Gymnasium, Heidelberg) und Daniel Götz (6. Klasse, Elisabeth-von-Thadden Schule, Heidelberg), Silber für Julia Drees (5. Klasse, Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium, Hockenheim) und Bronze ging an Dalena Nguyen (10. Klasse, Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium, Hockenheim), Moritz Uhlig (6. Klasse, Elisabeth-von-Thadden Schule, Heidelberg) und Colin Friedrich (8. Klasse, Hölderin-Gymnasium, Heidelberg).

Die Lehrer Markus Kaul (Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium), Carmen Knöpfler-Simon (Elisabeth-von-Thadden Schule) und Gisela Döbbeling (Hölderlin-Gymnasium) waren, zusammen mit den Eltern, zur Unterstützung auch in Berlin. Ebenso wie Herr Oguzhan Altuntas (Aussprache: Ohsan Altuntasch), als Vertreter der HDSF dem lokalen Organisationspartner des Pangea Mathematikwettbewerbs 2013. Sie erlebten den Zahlenzauber des Heidelberger Teams, das zur Höchstform auflief. Die Mutter des Bronze-Gewinners Moritz, Frau Antje Uhlig, kommentierte: “Moritz hat die Tage in Berlin genossen und eine große Portion Selbstbewusstsein getankt, unser ansonsten eher schüchterner Großer.“

Im Mittelpunkt steht dabei die Erkenntnis dass Mathe kein „Angstfach“ ist sondern Spaß macht – und dass Jeder besser werden kann!

Dies beweisen z.B. Theresa Häberle, die 2013 noch Bronze holte und dieses Jahr Gold – oder Moritz Uhlig, ein Bronze-Gewinner der sich das gleiche Ziel für 2104 gesetzt hat.

Beweise für den Zauber des Fachs Mathematik lieferte auf Dr. Michael Winckler vom Institut für Wissenschaftliches Rechnen der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. In 15 Minuten vermittelte er meisterhaft den Zusammenhang zwischen Origami und mathematischen Rechnungen, animierte zum Mitknobeln und produzierte „mentale Glühbirnen.“ Dr. Winckler, der auch Geschäftsführer der Mathematikabteilung der Heidelberger Graduiertenschule ist, testete auch das Augenmaß von Mathematiklehrerin Gisela Döbbeling (Hölderlin Gymnasium), indem sie ohne Hilfsmittel 20 cm von einem Papierstreifen abreißen sollte. Die Fachbereichsleiterin bestand den Test mit Bravour (sie trennte 20 cm und 1 mm ab) und erwarb so den Beinamen „Adlerauge.“

Lichter und Symmetrien der konkreteren Art produzierte auch der Comedy-Jongleur Christian Dir mit seiner Showeinlage.

Es folgte die Preisverleihung an die Berliner Finalisten…

 

…die besten Halbfinalisten und…

 

…die Besten jeder Klassenstufe.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner, an die Lehrer und Schulen für Ihren Einsatz und an die Eltern für die tolle Unterstützung.

 

Unser Dank für einen gelungenen Abend geht auch an unseren Hauptsponsor E&S Ingenieurbüro und die Sponsoren einiger Sachpreise: den Cornelsen Verlag, den Westermann Verlag, den Klett Verlag und die Schwan-Stabilo GmbH.

 

Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder einmal darum geht zu beweisen, dass:

„Arithmetic is being able to count up to twenty

 without taking off your shoes.“

                                                                                                              (Mickey Mouse)